Bauwissen kompakt – Das Hausbau Lexikon von Haas Haus

Was zeichnet ein KfW-Effizienzhaus aus und wie funktioniert ein Plusenergiehaus?

Welche verschiedenen Baustile gibt es und was gibt eigentlich der U-Wert an?

Warum kann man ein Fertighaus in so kurzer Bauzeit bauen und wie kann der Bauherr in die Planung eingreifen?

Was gibt es bei Fassade, Fenster und Dach zu beachten?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich Bauherren vor dem Bau eines Hauses. Unser Hausbau Lexikon fasst das wichtigste Bauwissen kompakt und aktuell zusammen, bietet zahlreiche Informationen rund um Fertighäuser. In unserem digitalen Ratgeber erklären wir Fachbegriffe von A, wie Aktionshaus, bis Z, wie Zweifamilienhaus. Auch Fachausdrücke aus dem Fertighaus-Bau werden mit kurzen Definitionen erklärt. Damit können zukünftige Bauherren rasch ihr Wissen aufbessern, sich einen Überblick über die Möglichkeiten beim Fertighausbau verschaffen und schnell Antworten auf oft gestellte Fragen finden. Erweitern Sie Ihr Bauwissen und klicken Sie sich durch unser Hausbau Lexikon!

ALL-IN-ONE-WÄRMETECHNIK

Die All-in-One-Wärmetechnik benutzt die Energie der Außen- und Abluft, um ein Gebäude zu wärmen und zu kühlen. Dabei wird die Wärme der Abluft an die frisch eingeführte Luft übertragen, was die Energieeffizienz steigert. Um eine Luftverschmutzung durch Pollen, Feinstaub, Kohlendioxid etc. zu verhindern, wird die Luft sorgfältig gefiltert, bevor sie ins Gebäude gelangt.

ARBEITSSCHUTZ
Beim Arbeitsschutz werden die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer vor Arbeitsunfällen definiert.
AUFSTOCKUNG

Als Aufstockung bezeichnet man das Hinzufügen zusätzlicher Stockwerke auf ein bestehendes Gebäude. Durch die Erhöhung werden zusätzliche Räumlichkeiten geschaffen.

AUSBAUGEWERKE

Als Ausbaugewerke wird die Baustufe bezeichnet, bei dem, nach dem Rohbau noch mit bezeichnet man ein Gebäude, bei dem noch Maler-, Estrich-, Bodenlege- sowie Fliesen- und Elektroarbeiten dazu kommen. Zudem müssen noch sog. H/L/S-Arbeiten (Heizung/Lüftung/Sanitär) getätigt werden.

AUSSENANLAGEN

Unter Außenanlagen bezeichnet man alle Flächen außerhalb des Gebäudes. Dies beinhaltet in der Regel Grünflächen, Wege, Zaunanlage etc. die noch zu dem Grundstück gehören.

BARRIEREFREIES BAUEN

Barrierefreies Bauen bedeutet dass Menschen in jedem Alter und mit einem möglichen Handicap problemlos in die entsprechenden Räumlichkeiten gelangen können, z.B. durch schwellenfreie Wege, Rampen oder Aufzügen. Wir unterstützen Sie bei der Planung für die entsprechenden Flächen so, dass es Sie ein barrierefreies Gebäude bauen können. Barrierefreies Bauen ist zudem noch innovativ, kundenfreundlich, präventiv und wertsteigernd.

BAUABLAUF FERTIGBAUWEISE

Mit der Fertigbauweise ist es möglich einen zuverlässigen Bauablauf Ihnen zur Verfügung zu stellen. Dieser wird bei uns in sechs Schritten unterteilt und bringt sorgt so für Planungssicherheit bei Ihrem Bauvorhaben.

BAUSTELLENVERORDNUNG
In der Baustellenverordnung ist festgelegt welche Pflichten der Bauherr und Baufirma zur Sicherheit der Baustelle beachten muss.
BAUSTOFF HOLZ

Der Baustoff Holz hat viele Vorteile. Zum einen ist es ein nachwachsender Rohstoff und sorgt als Baumaterial für eine hervorragende Ökobilanz, warme Oberfläche und Wohlbefinden.

BEMUSTERUNG

Unter Bemusterung versteht man die Auswahl der Ausstattung für einen Neubau. Sie suchen aus, welche Fenster, Sanitäranlagen, Treppen, Böden etc. in Ihrem Gebäude verwendet werden. Im 3.000 m² großen Bemusterungszentrum von Haas Industrie- und Gewerbebau in Falkenberg können Sie alle Einrichtungsdetails unter die Lupe nehmen.

BEPLANKUNG

Die Beplankung eines Gebäudes ist die Veredelung von Wänden oder Decken, z.B. mittels Gipskartonplatten.

BLECHSANDWICH
Das Blechsandwich ist ein gedämmtes Fassaden- oder Dachelement, das aus zwei dünnen profilierten Blechschalen und innenliegenden PU-Dämmungen besteht.
BRANDSCHUTZ
Der Brandschutz ist bei ein Bauvorhaben ein sehr wichtiger Teil des Projektes. Beim baulichen Brandschutz werden schon bei der Planung Maßnahmen getroffen, damit im Brandfall die Gefahr schnell gebannt werden kann und auch alle Beteiligten sich in Sicherheit bringen können. So muss bei der Wahl des Baumaterials auf das Brandverhalten geachtet werden und wie der Feuerwiderstand bei den jeweiligen verhält. Ebenso fällt unter dem Begriff Brandschutz auch die richtige Fluchtwegplanung, wie Rettungskräfte zum Einsatzort gelangen können und wie die Löschwasserversorgung gesichert ist.
BSH-Binder (Brett-Schicht-Holz)

Der Brettschichtholzbinder sind einzelne Holzlamellen, die zu einem Träger verleimt sind.
Der Vorteil vom BSH-Binder ist die schönere Optik, höhere Belastbarkeit als Vollholz, Vorteile im Brandschutz und es sind damit höhere Spannweiten bei Dächern und Decken möglich.

CORPORATE ARCHITECTURE
Die Corporate Architecture bezeichnet die Unternehmensidentität in Form von individueller Markenarchitektur. Sie können, mit der Holzbauweise, so ein maßgeschneidertes Gebäude planen und bauen lassen.
DIN-NORM

Eine DIN-Norm ist ein Instrument zu Standardisierung. Damit sind im Baugewerbe z.B. Produktion und Einbau von Baustoffen geregelt. Die Abkürzung DIN steht dabei nicht mehr für Deutsche-Industrie-Norm, sondern bezeichnet nun das Deutsche Institut für Normung.

EMISSIONSSCHUTZ
Schutzmaßnahmen gegen das Aussenden von Schadstoffen in die Umwelt, z.B. durch Lärm.
ENERGIEBEDARF

Der Endenergiebedarf gibt an, wie viel Energie ein Gebäude zur Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwassergewinnung benötigt, in Bezug auf die Bauteile (Dach, Wand, Fenster), um über das ganze Jahr eine normierte Rauminnen- und Wassertemperatur zu erzeugen. Dabei berücksichtigt der Endenergiebedarf auch die Hilfsenergie, die für den Betrieb der Anlagen benötigt wird. Die Endenergie ist somit die Energiemenge, die dem Verbraucher geliefert und mit ihm abgerechnet wird.

ENERGIEBILANZ
Die Energiebilanz bezeichnet den Energieaufwand, der für die Herstellung des Gebäudes benötigt wird.
ENERGIEEFFIZIENTES BAUEN
Damit Gewerbegebäude möglichst energieeffizient gebaut werden können, planen, entwerfen und erstellen wir sie nach den aktuellen Standards für eine nachhaltige Bauweise.
ENERGIEEINSPARVERORDNUNG (ENEV)

Die Energieeinsparverordnung ist die Verordnung zum energiesparenden Wärmeschutz und zur energieschonenden Anlagentechnik bei Gebäuden. Sie stellt sicher, dass Gebäude einen bestimmten maximalen Energiebedarf nicht überschreiten. Ziel der EnEV ist dabei die Reduzierung des Energieverbrauchs und damit die Reduzierung von Treibhausgasen. Entscheidend ist der Einsatz von regenerativen Energie und Bauteilen.

FERTIGBAUWEISE

Bei der Fertigbauweise werden Wand- und Deckenelemente im Werk vorgefertigt, zur Baustelle transportiert und dort in kürzester Zeit montiert. Vorteile:

  • eine kurze Bauzeit
  • hohe Dämmwerte dank des natürlichen Baustoffs Holz
  • sehr hohe Qualitätsstandards durch Vormontierung in der Halle bei gleichen Temperaturen
  • eine Rundum-Betreuung durch den Anbieter
FESTPREISGARANTIE

Eine Festpreisgarantie gibt dem Kunden die Sicherheit, dass sich der Preis für ein Produkt im vereinbarten Zeitraum nicht ändert. Haas Gewerbebau legt bei Vertragsabschluss einen fixen Preis für Ihr Bauvorhaben fest. Die Festpreisgarantie gilt für 9-12 Monate ab Werksvertragsabschluss.

FISCHBAUCHTRÄGER
Diese Form der BSH-Träger findet bei weitgespannten, flachgeneigten Satteldächern Anwendung und entspricht meist der Feuerwiderstandsklasse F30. Der Fischbauchträger ist ein Dachträger, der an der Unterkante nach unten gewölbt ist. Nach statischen Erfordernissen geformt, d.h. in der Trägermitte hat dieser den größten Querschnitt, resultierend aus der größten Belastung.
FLACHDACH

Ein Dach wird dann als Flachdach bezeichnet wenn es unter 3° Dachneigung hat. Aufgrund der Dachneigung ist die Abneigung mittels einer Abdichtung, z.B. Bitumen, Kunststoffbahnen möglich. Flachdächer eignen sich daher gut für große Industriehallen und kubische Bürobauten.

FROSTSCHÜRZEN
Eine Frostschürze ist aus Beton und damit bezeichnet man den umlaufenden Gebäudeabschluss, von nicht unterkellerten Bauwerken, der es verhindert, dass der Frost unter die Bodenplatte gelangt und die Gründung beeinträchtigt.
FUNDAMENT

Egal ob Köcherfundamente, Blockfundamente oder Stahlbeton-Fertigteilstützen mit angeformter Fundamentplatte – bei Haas Gewerbebau stellen wir Ihr Bauvorhaben auf das passende Fundament, für das bei uns hohe Qualitätsmaßstäbe gelten.

GEBÄUDEHÜLLE
Eine Gebäudehülle ist die physikalische Trennung vom Inneren und Äußeren eines Gebäudes, wie beispielsweise Fenster, Türen, Wände, und Dach. Die äußere Hülle dient als Schutz gegen Witterung wie Niederschlag, Außentemperatur. Durch eine gut isolierte Gebäudehülle lassen sich die Energiekosten im Innern senken.
GEBÄUDETECHNIK
Die Gebäudetechnik bezeichnet die Versorgungstechnik die in einem Gebäude nötig ist. Mithilfe der Gebäudetechnik wird das Gebäude nutzbar gemacht wie z.B. Stromversorgung, Datentechnik, Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung.
GEWERKE

Dieser Begriff stammt aus dem Mittelalter und hat sich aus dem Zunftwesen entwickelt. Zu dieser Zeit war fest geregelt, welches Gewerk welche handwerklichen Arbeiten ausführen durfte. Unter Gewerken versteht man auch heute noch Fachgebiete von Handwerkern. So sind auch beim Gewerbebau verschiedene Gewerke beteiligt: Zimmerer, Fliesenleger, Installateure, Elektriker oder Dachdecker sind nur einige Beispiele.

GIEBEL

Den klassischen Giebel findet man im Zusammenhang mit einem Satteldach. Die durch die Dachform bedingten dreieckigen Wandflächen im Obergeschoss des Gebäudes werden als Giebel bzw. Giebelwände bezeichnet.

GROSSTAFELBAUWEISE
In der Großtafelbauweise werden vorgefertigte Wände, bestehend aus Holzständer mit beidseitiger Holzwerkstoffverkleidung und innerer Mineralwolldämmung - zusätzliche innere und äußere Verkleidung nach Wahl.
HALLEN

Als Halle bezeichnet man einen großen Raum, der in einem Gebäude ist. Bei Hallen gibt es viele Bautypen wie z.B. Sporthallen. Ein großer Teil der Hallentypen nimmt aber die gewerbliche Nutzung ein – wie Industrie-, Produktions-, Verkaufs- und Lagerhalle.

HOLZRAHMENBAU

Der Holzrahmenbau war der Ursprung der Fertigbauindustrie. Dabei wird mit Hilfe von Holzbalken ein Gebäude quasi aufgespannt. Dieser Fachwerkrahmen wird dann auf der Baustelle mit den Wandplatten außen und innen beschlagen. Auf diese Weise entsteht die tragende Wand- und Deckenkonstruktion des Fertigbaus. Teilweise wird diese Bauart auch Ständerbauweise genannt.

HOLZTAFELBAU

Der Holztafelbau ist die heute in Deutschland am weitesten verbreitete Bauweise für Fertighäuser. Dabei wird im Werk aus Holzbalken ein Fachwerkrahmen gefertigt. Er wird mit Dämmmaterial gefüllt, den inneren und äußeren Wandplatten versehen, außen gedämmt und anschließend verputzt. Auch Fenster und Türen werden bereits im Werk in die Wände eingebaut. Die fertigen Wände des Fertighauses werden dann zur Baustelle geliefert und dort aufgebaut. Sehen Sie sich im Video zur Wandproduktion bei Haas Gewerbebau den Ablauf beim Holztafelbau an.

HYBRIDBAUWEISE

Bei der Hybridbauweise werden verschiedene Baustoffe miteinander kombiniert. Ähnlich wie bei Hybridautos, bei denen ein Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor zusammen als Ganzes funktioniert, so ist es auch bei dieser Bautechnik. Hier wird der Stahlbeton mit dem Holzbau kombiniert, d.h. die Außenhülle ist aus Holz und der innere Rahmen besteht aus Stahlbeton. Mit der Hybridbauweise ist ein mehrgeschossiger Bau jederzeit möglich – wie es Haas gerade bei dem Bau der Dengler Klinik umgesetzt hat. Ein weiterer Vorteil ist die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit für Ihr Bauprojekt.

IMMISSIONSSCHUTZ
Der Immissionsschutz regelt die Immissionen, sprich die Einwirkung von Störfaktoren aus der Umwelt auf Mensch und Natur. Bei Immission wird insbesondere auf den Lärmschutz geachtet. Bei Gewerbebauten hat dies auch Auswirkungen auf den Lieferverkehr und Bahnlinien.
INGENIEURLEISTUNGEN
Unter Ingenieurleistungen versteht man die Planung eines Gebäudes durch Mitarbeiter mit fachspezifischen Kenntnissen, wie für Statik, Energieeinsparverordnung oder Brandschutz. Haas Gewerbebau unterstützt Sie zudem auch bei der Planung zu den Projektierungsarbeiten für Heizung, Sanitär und Lüftung.
JAHRESPRIMÄRENERGIEBEDARF

Der Jahresprimärenergiebedarf gibt an, wie viel Energie ein Haus in einem Jahr zum Heizen und zur Warmwasserbereitung benötigt. Dabei schließt er nicht nur den Energiebedarf mit ein, der im Gebäude für den Betrieb der Anlagen benötigt wird, sondern auch den Energiebedarf, der außerhalb des Gebäudes zur Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der eingesetzten Brennstoffe nötig ist.

Der Jahresprimärenergiebedarf dient somit als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie die CO2-Emission eines Gebäudes. Zum Einsatz kommt er z. B. bei der Einordnung eines Neubaus in eine der verschiedenen Klassen der KfW-Effizienzhäuser.

KLIMADECKE
Die Klimadecke wird, von unten sichtbar, in eine abgehängte Decke integriert. Sie kann bei entsprechender Auslegung sowohl kühlen als auch heizen und hat den Vorteil, dass Wärme bzw. Kälte absolut zugfrei im Raum verteilt werden. Die Größe des Klimadeckeneinsatzes hängt vom Bedarf des entsprechenden Raumes ab. Eine Klimadecke ist meist in Gipskartondecken integriert.
KNIESTOCK

Der Kniestock entsteht, wenn das Dach des Gebäudes nicht direkt auf der Decke des Dachgeschosses aufsitzt, sondern die Gebäudewand noch ein Stück weiter nach oben gezogen wird.

Je höher das Mauerstück ist, auf dem das Dach aufliegt, desto mehr Platz ergibt sich im Inneren des Dachgeschosses. Wenn kein Kniestock vorhanden ist, spricht man von einem Vollgeschoss.

KÖCHERFUNDAMENTE
Gewissenhafte Basisarbeit: Der Fundamentaushub mit so genannter Sauberkeitsschicht und dem Bauwerk entsprechend dimensionierten Köcherfundamenten als Fertigteil oder als Ortbeton. Gründungsbauteil für eingespannte Stützen aus Stahl, Beton oder Holz.
LEIMBINDER
Bei Bauten mit hoher statischer Beanspruchung wird der Leimbinder, oder auch Brettschichtholzbinder genannt, verwendet. Hierbei werden mindestens drei Bretterlagen schichtweise miteinander verleimt, wodurch eine hohe Stabilität erzeugt wird. Die Leimbinder eignen sich somit hervorragend beispielsweise für offene Dachkonstruktionen.
LOCHFASSADE

Eine Lochfassade ist bei Gebäuden zu sehen, bei denen die Wand aus vielen Einzelfenstern, z.B. bei Bürogebäuden, besteht.

LÜFTERFIRST
Der Lüfterfirst ist ein durchgehendes Lichtband an der höchsten Stelle des Daches, bestehend aus Glas oder Polycarbonat. Es sorgt für den zusätzlichen Lichteinfall, Lüftung und Entrauchung beim Brandfall.
LUFT-/WASSER-WÄRMEPUMPE

Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe nutzt das Wärmepotential der Außenluft. Die daraus gewonnene Energie wird zur Heizung und Warmwasserbereitung genutzt. Durch die ständige Verfügbarkeit der Energie der Außenluft stellt diese Heiztechnik eine umweltschonende Lösung dar.

MEHRGESCHOSSIG BAUEN

Aufgrund von teurem Bauland bietet es sich an, die Immobilie mehrgeschossig zu bauen. Mit den flexiblen Konzepten, kurzen Bauzeiten und der hohen Planungssicherheit Hierbei werden natürlich strengen Brandschutzvorschriften genauestens eingehalten.

MINERALWOLLDÄMMUNG
Die umweltfreundliche Dämmung aus Glas- oder Steinwolle wird als Mineralwolldämmung bezeichnet. Der nichtbrennbare Dämmstoff wird für die Wärmedämmung von Wohngebäuden eingesetzt. Bei Industriebauten dient sie aber auch zum Schall- und Brandschutz.
NACHHALTIGKEIT

Für uns ist der Erhalt der natürlichen Ressourcen einer der wichtigsten Bestandteile am zukunftsorientierten Bauen. Deshalb verwenden wir vorwiegend Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz. Durch die Nachhaltigkeit ergibt sich für Sie der Vorteil, dass unsere Bauten schon heute die Energiestandards von Morgen erfüllen.

NAGELPLATTENBINDER

Der Nagelplattenbinder ist eine der wirtschaftlichsten Holzkonstruktionen und mit diesem besonders leichten Konstruktionsaufbau sind stützenfreie Spannweiten von bis 30 Metern möglich. Zudem zeichnet es sich mittels der hochwertigen Imprägnierung eine lange Lebensdauer. Der Dachraum wird hinterlüftet und dient als Klimapuffer.

NETTOGRUNDFLÄCHE

Als Nettogrundfläche wird die Summe aller nutzbaren Flächen in einem Gebäude verstanden. Dazu zählen alle Flächen ohne Wände, Säulen etc. Außerdem sind die Flächen für technische Installationen, wie Heizung oder Maschinen sowie für den Verkehr innerhalb des Gebäudes mit inbegriffen.

OBERGURT

Als Obergurt bezeichnet man den oberen Abschluss eines Dachträgers, wie z.B. für den Nagelplatten-, Brettschichtholz- und Zugbandbinder.

PELLETHEIZUNG

Die Pelletheizung ist die moderne Form des Heizens mit Holz. Die aus unbehandelten Hobel- und Sägespänen bestehenden Holzpellets bieten dank ihrer geringen Feuchtigkeit eine hohe Brennkraft. Die automatische Verbrennung sowie die praktische Lagerung der kleinen Pellets in Tanks und Bigpacks machen diese Heiztechnik für den Verbraucher besonders komfortabel. Haas Gewerbegebäude können mit einer Pelletheizung ausgerüstet werden.

PHOTOVOLTAIK

Das Prinzip der Solar- und Photovoltaikanlagen lässt sich einfach erklären: Kollektoren auf dem Dach absorbieren die Sonnenwärme und geben diese Energie in Form von Wärme oder Strom an den Energiekreislauf des Gebäudes ab. Ein einfaches und nachhaltiges Prinzip, das bereits viele Bauherren überzeugt hat.

PLANUNG
Wie überall im Leben geht nichts über eine gute und ausführliche Planung. Deshalb unterstützen unsere Fachleute Sie von der ersten Idee Ihres Bauvorhabens bis zur Schlüsselübergabe.
PULTDACH

Pultdächer bestehen aus einer einzigen Dachfläche. Sie hat meist eine geringe Neigung und erinnert in der Form an ein Lese- oder Schreibpult. Der Vorteil ist die einseitige Entwässerung.

RIEGELKONSTRUKTION

Tragende Bauteile für Fassaden und Einbauteilen, z.B. FensterTore usw.

ROHBAULEISTUNGEN

Zu den Rohbauleistungen zählen der Aushub, das Fundament, Aufbau von Wänden, Zwischendecken, Dachkonstruktion, sowie das Eindecken des Dachs und das Anbringen von Dachrinnen.

SATTELDACH

Das Satteldach ist in Deutschland die klassischste aller Dachformen. Sie besteht aus zwei schrägen Dachflächen, die am First aufeinandertreffen. Die dabei entstehenden Giebelwände im Dachgeschoss sind dreieckig.

SICHERHEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZKOORDINATION
Sicherheits- & Gesundheitsschutzkoordination auf Baustellen ist für private Bauherren sowie für gewerbliche Betreiber von Baustellen unter den in der Baustellenverordnung genannten Bedingungen zwingend vorgeschrieben. Haas Gewerbebau bietet Ihnen fachgerechte Sicherheits- & Gesundheitsschutzkoordination (SIGE-Koordination) in der Planungs- sowie Ausführungsphase ihres Bauvorhabens deutschlandweit an.
SICHT-DACHSTUHL
Ein Sicht-Dachstuhl ist ein offen einsehbarer Dachstuhl. Dabei können beispielsweise mehrere Fenster in die Dachkonstruktion integriert sein oder der Giebel aus einer Fensterfront bestehen. Durch spezielle Dämmungen, die über der Dachschalung liegt, gewährleistet Haas Gewerbebau auch bei einem Sicht-Dachstuhl einen optimalen Dachaufbau.
SPARRENPFETTENDACHSTUHL
Bei einem Sparrenpfettendachstuhl handelt es sich um einen klassischen Dachstuhl aus einer Dachsparrung und Pfetten, wie er z.B. im Wohnungsbau vorkommt.
STATIK
Bei der Statik wird die Stabilität eines Gebäudes berechnet. Um Gefahren für das Gebäude und den Baugrund durch äußere Einflüsse wie z.B. Grundwasser, Schneelast, Eigengewicht, Windlast, Nutzlast im Vorfeld auszuschließen, berechnen unsere hauseigenen Statiker alle Eventualitäten die das Tragwerk betreffen könnte. Nur mit erfolgreicher Berechnung wird auch eine Baugenehmigung erteilt.
THERMOPROTECT-GEBÄUDE
Wer Wert auf Gebäude mit besten raumklimatisierten Arbeitsbedingungen legt, der sollte auch bei Gewerbebauten bevorzugt mit Holz arbeiten. Unser zigtausendfach bewährtes Wandsystem Thermoprotect liefert eine Reihe ausgezeichneter Argumente dafür, denn durch die Holztafelbauweise kommen nicht nur die natürlichen, das Raumklima positiv beeinflussenden Eigenschaften voll zum Tragen.
U-WERT
U-WERT Der U-Wert bzw. der Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt die Dämmfähigkeit eines Stoffes. Die Einheit W/(m²K) gibt an, wie viel Wärme (in Watt) pro Fläche und Temperaturdifferenz (in Kelvin) verloren geht. Es gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser die Wärmedämmeigenschaft.
VORFERTIGUNG

Bei der Vorfertigung werden Wände bereits im Werk, einschließlich Fenster, Rollläden, vorbereitete Elektroinstallation gebaut.
Vorteil: Witterungsunabhängigkeit, hohe Qualität und Maßgenauigkeit, schnelle Bauzeit

WALMDACH
Das Walmdach ist eine Dachform, die auf das Satteldach zurückzuführen ist. Im Unterschied zu diesem besteht das Walmdach aus vier schrägen Dachflächen, während das Satteldach nur zwei schräge Dachflächen besitzt.
ZELTDACH
Ein Zeltdach besteht aus mehreren – mindestens drei, meist vier – Dachschrägen. Sie bilden aber keine Firstlinie wie beim Walmdach, sondern laufen in einem Punkt zusammen. Wegen seiner Form wird dieser Dachtyp auch Pyramidendach genannt.
ZUGBANDBINDER
Der Zugbandbinder ist ein Träger der eine Dreiecksform hat. Er wird bei Dachneigungen von über 18° eingesetzt um die Dachlasen senkrecht in die Stützen ableiten zu können.

Finden Sie Ihr Haus – mit dem Haus-Entdecker

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„In ganz Europa vertrauen pro Jahr 800 Bauherren auf unsere Kompetenz im Hausbau.”

Xaver A. Haas